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01.05.2009
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Lebenslauf und Anlagen der Bewerbung

Um zu sehen, ob Deine Ausbildung und Deine Praxiserfahrung zum Stellenprofil passen, benötigt der Personaler Deinen Lebenslauf. Daraus kann er auch herauslesen, ob Du ein sehr zielstrebiger Mensch bist oder Dir lieber Zeit lässt, ob Du Dich konstant nur in eine Richtung entwickelt hast oder vieles verschiedenes ausprobiert. Eine pauschale Aussage, was sich besonders gut macht im Lebenslauf, ist allerdings schwierig - wenn das Studium wegen eines Auslandspraktikums länger dauerte oder man neben dem Jurastudium in einer Tierschutzorganisation arbeitete, kann das - je nach Job - sehr positiv ankommen. Egal, was Du aber gemacht hast: Zeugnisse und Belege müssen immer mit in die Mappe.

Inhalt des Lebenslaufes

Der Lebenslauf wird tabellarisch und übersichtlich gestaltet. Die linke Tabelle zeigt das "Wann" (von-bis), die rechte das "Was" (was wurde wo ausgeführt).

Es ist durchaus noch üblich, die Erfahrungen nach der zeitlichen Abfolge (vom Alten zum Neuen) zu gliedern. Der so genannte amerikanische Lebenslauf wird jedoch zunehmend üblicher: Er nennt zuerst die aktuelle Station und geht dann in der Zeit zurück. Schließlich ist die aktuelle Stelle oder der jüngste Abschluss am interessantesten.

Folgende Bereiche gehören verpflichtend zum der Lebenslauf:

  • persönliche Angaben (Name, Adresse, Telefon, E-Mail, Geburtsdatum und -ort)
  • Schulbildung
  • Studium
  • Berufserfahrung/ Ausbildung (falls vorhanden)
  • besondere Kenntnisse (Führerschein, Sprachen, EDV usw.)
  • eventuell Interessen/ Hobbys

Konfession und Familienstand müssen, anders als früher, nicht angegeben werden. Auch die Angaben zu den Eltern und Geschwistern sind zwischenzeitlich eher unüblich. Bei Bewerbungen für eine Ausbildung oder erste Praktika können sie aber noch eingefügt werden, später schickt sich das nicht mehr.

Der Lebenslauf darf mehrere Seiten lang sein, allerdings gelten drei Seiten als Maximum. Und das auch nur bei entsprechender Berufserfahrung; wer gerade von der Uni kommt, sollte nicht mehr als zwei Seiten füllen. Unwichtige Stationen und für die ausgeschriebene Stelle nicht notwendige Kenntnisse werden herausgestrichen, wenn der Lebenslauf doch zu lang wird.

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Gestaltung

Wer in der Kopfleiste ein eigenes Design für seine Adressdaten angelegt hat, sollte dieses über alle Seiten (Anschreiben, Deckblatt, Lebenslauf) durchhalten. So wirkt die Bewerbung einheitlich. Durch eine eigens gestaltete Kopfzeile hebt man sich außerdem von der Konkurrenz ab und beweist, dass man sich Mühe für seine Bewerbung gegeben hat. Und nicht zuletzt wissen die Personaler sofort, in welche Bewerbung eine herausgerutschte Seite gehört.

Allerdings sollte das Design nicht im Vordergrund stehen und von der eigentlichen Bewerbung ablenken. Dezente Farben sind erlaubt – zu tief darf aber nicht in den Farbeimer gegriffen werden.

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Die Anlagen in der Bewerbung

Hinter dem Lebenslauf werden die Anlagen abgeheftet. Dies sind üblicherweise Kopien von:

  • dem Abiturzeugnis
  • dem Zwischen- oder Abschlusszeugnis der Hochschule bzw. Ausbildungszeugnis (soweit vorhanden)
  • den Praktikumsbescheinigungen und -zeugnissen
  • und eventuell Arbeitsproben.

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Die Reihenfolge

Bei der Bewerbung per Post werden die Unterlagen in dieser Reihenfolge (von unten nach oben) in die Bewerbungsmappe eingeordnet:

  • Anlagen
  • Lebenslauf
  • Deckblatt.

Das Anschreiben wird nicht eingeheftet. Es kommt oben auf oder innen lose in die Bewerbungsmappe.

Bei der Bewerbung per E-Mail kommt das Anschreiben in das Eingabefeld. Als Anlage werden der Lebenslauf zusammen mit dem Deckblatt als ein PDF oder eine Word-Datei sowie die Zeugnisse als PDF (ansonsten wird die Datenmenge zu groß) der E-Mail beigefügt. Dabei ist zu beachten, dass die Dateien aussagekräftig (Lebenslauf_name, Zeugnisse_name) benannt sind.

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