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Bewerbungsunterlagen - Deckblatt und Anschreiben

Eine Bewerbungsmappe zusammenzustellen ist gar nicht so einfach. Muss das Grundschulzeugnis mit hinein oder nicht? Was ist mit dem einwöchigen Pflichtpraktikum während der Schulzeit? Und wie lang sollte der Lebenslauf sein - so viel Leben ist doch noch gar nicht verstrichen? Zum Glück gibt es klare Regeln, die bei jeder Bewerbung gelten.

Das Deckblatt

Ein Deckblatt ist nicht zwingend notwendig; ob es empfehlenswert ist, ist umstritten. Manche sagen, es gibt der Bewerbung einen eleganteren Anstrich und rundet die Unterlagen ab. Andere behaupten, Personaler ärgern sich über jede Seite, die sie zusätzlich umblättern müssen. Wie Du es machst, hängt also ganz von Deinem ästhetischen Empfinden ab.

Fügst Du ein Deckblatt ein, sollten darauf Name und Adresse des Bewerbers stehen, die Bezeichnung der Stelle, auf die er sich bewirbt (exakt so, wie in der Stellenausschreibung benannt!), sowie die Firma stehen. Auch das Bewerbungsfoto gehört auf das Deckblatt. Bei einer postalischen Bewerbung macht es sich immer besser, das Foto nicht auszudrucken, sondern ein Original zu verwenden. Wer kein Deckblatt hat, bei dem gehört das Foto auf den Lebenslauf.

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Das Anschreiben

Im Kopf des Anschreibens steht links oben Deine Adresse, darunter die des Empfängers. In der Zeile darunter wird rechtsbündig das Datum (mit Ort) eingetragen.

In der Betreffzeile steht kurz und bündig, worum es in Deinem Anschreiben geht, beispielsweise "Bewerbung um die Praktikumsstelle im Bereich Marketing ab dem 01.01.2010". Die Anmerkung "Betreff:" am Anfang dieser Zeile ist nicht mehr üblich.

Bei der Anrede sollte peinlich genau auf die richtige Schreibung des Ansprechpartners geachtet werden. Wenn in der Stellenausschreibung kein Name genannt wird, solltest Du im Unternehmen anrufen und fragen, wie der Personalmanager heißt. Die allgemein gehaltene Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren" zeigt, dass Du Dich mit der Firma und der Bewerbung nicht allzu sehr auseinander gesetzt hast. Nach der Anrede folgt ein Komma, weshalb der  eigentliche Text auch mit einem Kleinbuchstaben anfängt.

Im ersten Absatz des Anschreibens sollte geklärt werden, wo Du auf die Anzeige gestoßen bist, warum Du diese interessant fandest und für welche Stelle Du Dich aus welchem Grund bewirbst. Gehe dabei auch auf die Firma ein. Das zeigt Dein Interesse an Deinem potenziellen Arbeitgeber.

Im zweiten Absatz folgt eine Beschreibung der aktuellen Situation und Deiner bisher gesammelten Erfahrungen. Stelle diese stets in Bezug zu den in der Annonce geforderten Kenntnissen.

Im dritten Absatz kannst Du noch einmal deutlich machen, warum gerade Du die richtige Wahl für das Unternehmen bist.

Der Schlusssatz verweist auf Deine Vorfreude auf ein persönliches Kennenlernen im Bewerbungsgespräch.

Am Ende kommen die Verabschiedung (Mit freundlichen/den besten Grüßen), die Unterschrift und die maschinenschriftliche Wiederholung des Namens.

Übrigens: Heutzutage ist es üblich, in kleinerer Schrift unten links "Anlagen" zu schreiben, die eigentlichen Anlagen aber nicht anzuführen. Das Wort "Anlage" wird nicht mehr unterstrichen.

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